Ringen


Das Ringen stellt die älteste Form des Zweikampfes dar. Darstellungen von Ringern die sich im Wettkampf messen gibt seit über 3000 Jahren.

Obwohl die jüngsten Entwicklungen des modernen Ringsportes wenig erfreulich ist, sie wurden von der Liste der Olympiasportarten gestrichen, stellt dieser Sport nach wie vor sehr hohe Anforderungen an Geist und Körper.

Diesen Umstand erkannten auch die alten Meister der Fechtkunst und wählten somit das Ringen als „die Wurzel allen Fechtens“. Damit ist gemeint, dass man nur mit dem Ringen dem Kombatanten die notwendigen körperlichen Fähigkeiten mitgeben kann um sich auch mit größeren Waffen behaupten zu können.

Ringen wird in zwei Kategorien unterschieden

  • dem Kampfringen
  • dem Schlossringen

Das Kampfringen ist der brutale, regellose Kampf zwischen zwei oder mehreren Personen. Alles ist erlaubt, hauptsache der/die Gegner sind rasch außer Gefecht gesetzt. Was dem Kampfringen heute am ähnlichsten ist, sind Kampfkünste wie Krav Maga oder Jiu Jitsu. Krav Maga wegen der Schläge und Tritte, Jiu Jitsu wegen der Hebel. Beide modernen Kampfkünste sind dem damaligen Ringen der deutschen Schule sehr ähnlich.

Das Schlossringen hingegen ist das höfische, das geselligliche Ringen. Die Techniken sind streng reglementiert, da die Verletzungsgefahr beim Ringen enorm hoch war und ist. Tritte, Schläge, Beißen, Kratzen, Spucken oder die sogenannten Mordstücke waren verboten und beim Kampf achtete ein Schiedsrichter (der die Stange hielt 😉 ) darauf, dass diese Regeln eingehalten wurden.

Wir haben euch hier einige Stücke zusammen geschrieben, die euch das Ringen hoffentlich ein wenig näher bringen werden.

1. Stück – Codex Wallerstein „Fingerbrecher“

2. Stück – Fabian v. Auerswald „Die Schweche des Arms“

3. Stück – Fabian v. Auerswald „Das Durchlauffen“

4. Stück – Fabian v. Auerswald „Die Halbe Hüff“

5. Stück – Fabian v. Auerswald „Die zwo Hüffe “

Dürer 54 (der musste einfach sein 🙂 )